Grundprinzipien


Im Sayoc Kali gelten einige Grundprinzipien die der Praktizierende kennen und beachten muss:

Verhaltensprinzipien

"No live blades" Zu keiner Zeit wird mit echten Messern trainiert. Falls ein Rig getragen wird befindet sich nie eine echte Waffe darin! Trainiert wird ausschließlich mit speziell dafür vorgesehenen, stumpfen Aluminium Trainern. Das Tragen einer Schutzbrille ist bei schnellen Übungen empfehlenswert.

"Respect your weapons" Trainingswaffen werden dennoch behandelt als ob sie echt wären. Niemals wird ein Übungsmesser durch die Gegend geworfen es sei denn es handelt sich bei der aktuellen Übung um eine "Projectile Range"-Übung.

 

Trainingsprinzipien

"One for one" Sayoc Kali ist um einen möglichst hohen Realitätsbezug bemüht. Daher gilt das one-for-one Prinzip. Dieses besagt dass auf jede Aktion des Feeders genau eine Aktion des Receivers erfolgt. In vielen anderen Kampfkünsten ist zu beobachten dass der Verteidiger mehrere Aktionen auf einen Angriff ausführt und der Angreifer während dieser Zeit "herumsteht" und wartet bis "es" vorbei ist. Dieses realitätsferne Verteidigungsverhalten wird man aufgrund des one-for-one Prinzips im Sayoc Kali nicht oder nur äusserst selten beobachten können.